30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus
Professor Christoph Schoener

Hamburger Musik
J.S. Bach: Fantasia et Fuga in g BWV 542
C.P.E. Bach: Variationen über La Folia d‘Espagne
Mendelssohn: Trauermarsch op. 62, 3
Brahms: Händelvariationen op. 24

Christoph Schoener, in Heidelberg geboren und in Freiburg, Paris und Amsterdam ausgebildet, zählt zu den renommiertesten Kirchenmusikern seiner Generation. Mehr als zwei Jahrzehnte wirkte er an der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg, dem Wahrzeichen der Hansestadt. Mit großen Chor-Orchesterkonzerten, mit Musik von Monteverdi bis Bernstein, setzte er lange Hamburger Traditionen fort – insbesondere, wenn er jedes Jahr Bachs Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und das Brahms-Requiem dirigierte. Viele seiner Konzerte wurden vom NDR mitgeschnitten oder live gesendet. Regelmäßig konzertierte er als Dirigent und Organist in der Hamburger Elbphilharmonie und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Reiche Erfahrungen als Orgellehrer hat Christoph Schoener in über 20 Jahren an verschiedenen deutschen Musikhochschulen sammeln können, zuletzt in Leipzig. Seine Orgel-Aufnahmen beim Label MDG werden von der Kritik hoch gelobt, 2016 war er ECHO Klassik-Preisträger. 2018 verlieh ihm der Senat der Freien – und Hansestadt Hamburg den Ehrentitel „Professor“.

29. Siegburger Orgelzyklus 2020

Siegburger Orgelzyklus
Konzert für Querflöte und Orgel

Der Krefelder Kantor Heinz-Peter Kortmann und die Flötistin Barbara Kortmann spielen Werke von J.S. Bach, J. Morel, A. Guilmant, C. Chaminade u.a.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus
Konzert mit dem TRIO FESTIVO

Marion Kutscher, Michael Frangen (Trompeten) und Hans-Andrè Stamm (Orgel)
Das Programmangebot des TRIO FESTIVO mit zwei Trompeten und Orgel, das seit über 20 Jahren in Deutschland und Österreich konzertiert, beinhaltet neben berühmten Klassikern für diese Besetzung Werke H. A. Stamms, der sich somit sowohl  als Komponist als auch als Interpret seiner eigenen Werke vorstellt.  Das Programm setzt sich z. Zt. wahlweise aus Originalwerken und wirkungsvollen eigenen Bearbeitungen zusammen, die sowohl mit Trompeten (Piccolo, Gr. Trp.) als auch mit Corno da caccia vorgetragen werden, dessen Klang zwischen Trompete und Waldhorn liegt und besonders in lyrischen Stücken wirkungsvoll ist.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus
Ondřej Valenta, Prag (Basilika St. Peter und Paul)

Ondřej Valenta wurde in 1990 geboren. Er studierte ab 2014 bis 2019 an der Akademie für darstellende Kunst in Prag unter der Leitung von Pavel Černý. Davor hat er am Prager Konservatorium studiert, wo Jan Hora, einer der berühmtesten tschechischen Organisten, sein Lehrer war. Dort hat er auch Cembalo und Klavier studiert. Mit Cembalo Studium führ er an der Akademie unter der Leitung von Monika Knoblochová noch fort.

Er studiert auch an der Universität Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Hannfried Lucke (2017 / 2018).

An mehreren Orgelwettbewerben nahm er schon erfolgreich teil (u.a. Pardubice, Brno). Seine Kenntnisse und Fähigkeiten erweitert er regelmäßig durch Meisterkurse in Tschechien sowie im Ausland (Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien und Liechtenstein), zum Beispiel unter J. Tůma, M. Schmeding, P. Crivelaro, L. Lohmann, E. Wiersinga, T. Jellema, J. P. Griveau, S. Baier, K. Urbaniak.

Ondřej Valenta hat schon in Schweden, Italien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Spanien, Polen und Österreich Konzerte gegeben.

Er musiziert auch mit Solisten (insbesondere als Duo mit Flöte, oder als Trio mit Orgel bzw. Cembalo, Violine und Flöte), sowie mit Chören und Orchestern.

Seit dem Jahr 2016 ist Ondřej Valenta Hauptorganist und Musikdirektor in der Basilika St. Petri und Pauli (Königliches Kapitel Vyšehrad) in Prag.

29. Siegburger Orgelzyklus 2020

Siegburger Orgelzyklus
Festliche Musik für Sopran, Trompete und Orgel

Amelie Deppe, Sopran, Guido Harzen, Orgel, Willy Huppertz, Trompete

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus
Philip Crozier, Montreal

PHILIP CROZIER wurde in Preston (England) geboren, erlernte mit sechs Jahren das Klavierspiel und war Chorknabe in den Kathedralchören von Blackburn und Carlisle, die täglich die Gottesdienste mitgestalteten. Sein Interesse an der Orgel entwickelte sich schon sehr früh und ab dem Alter von 16 Jahren bekam er Orgelunterricht. Noch zu Schulzeiten bekam er das ARCO Diplom, gefolgt vom LRAM Diplom im Orgelspiel zwei Jahre später.

1979 machte er den Abschluss an der Cardiff University, wo er den Glynne-Jones-Preis für Orgel in 1978 und 1979 erhielt. Weitere Studien führten ihn zu dem berühmten blinden französischen Organisten André Marchal nach Paris, zu dessen Gedenken er das gesamte Orgelwerk César Francks im Jahr 1981 aufführte.

1984 zog Philip Crozier nach Kanada und heiratete dort die mittlerweile verstorbene Organistin und Malerin Sylvie Poirier. Zusammen mit ihr bildete er im Jahr 1990 ein Orgel-Duo, das international bekannt wurde und für das zahlreiche Auftragswerke für Orgelduo von Komponisten aus Kanada und Übersee entstanden. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen vor, darunter drei Aufnahmen mit den Solo-Orgelwerken von Petr Eben.

Philip Crozier hat viele Solokonzerte in Europa und Nordamerika gegeben, darunter Aufführungen des gesamten Orgelwerks von Jehan Alain in Montreal 1990 (und erneut in 2011 im Rahmen von dreizehn Konzerten in Europa) sowie der kanadischen Erstaufführung der „Hommage à Henry Purcell“ von Petr Eben in 1995 auf Bitten des Komponisten. Von 1986 bis 2016 war Philip Crozier als Director of Music an St. James United Church in Montreal tätig. Er ist ständiger Begleiter der Steward Hall Singers und des Concordia University Chorus und ist überaus gefragt als Begleiter anderer Chor- und Instrumentalgruppierungen. Darüber hinaus bereichert eine internationale Konzerttätigkeit sein künstlerisches Profil.