32. Siegburger Orgelzyklus 2023

Siegburger Orgelzyklus

Wenying Wu (Shanghai/Leipzig)

Wenying WU (V.R:China) wurde 1995 in Japan geboren. Sie ist Preisträgerin der IAO-RCO Organ Playing Competition, Edinburgh,2021(1.Preis) und der 3rd “Là szlò Spezzaferri” International Music Competition, Italien, 2021(2.Preis). Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Austauschstudentin bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Matthias Neumann und legte danach ihr Master Orgelstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Martin Schmeding ab. Im Anschluss studierte sie Orgel (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Dr. Martin Sander und Kirchenmusik (Orgelimprovisation) bei Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.
Momentan befindet sie sich in einem weiterführenden Studium der Kirchenmusik (A-Diplom) und Orgel (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Martin Sturm und Domorganist Prof. Silvius von Kessel und Chorleitung bei Herrn Johannes Kleinjung (Kantor der Weimare Stadtkirche).
Neben ihrem Studium leitet sie den Posaunenchor in Blankenhain. Seit 2021 führte sie Lehrtätigkeiten an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar an. Seit 2022 ist Wenying als Chorassitenz der Kantorei in Jena tätig.

In der Fachzeitschrift“Musik und Kirche“wurde am Juli/August 2019 Nr.4 ein Interview mit Wenying veröffentlich.

Wenying konzertierte in Europa sowie in China, zB.in der Lord’s Presentation Church. Warsaw, Poland; in St.Petri , Hamburg; in der Frauenkirche zu Dresden; in der Stadtkirche, Jena; in der Herderkirche zu Weimar; in der St. Nikolaikirche zu Leipzig; im Paderborner Dom u.a. sowie in China.

31. Siegburger Orgelzyklus 2022

Siegburger Orgelzyklus

Jörg Nitschke (Essen)

Seit mehr als 30 Jahren wirkt Jörg Nitschke als Kirchenmusiker in der Pfarrei St. Lambertus in Essen. Er ist künstlerischer Leiter der „Geistlichen Musik an St. Lambertus“. In dieser Reihe konzertiert er mehrfach jährlich als Organist und Dirigent mit a-cappella-Musik und oratorischen Werken. Im Winter 2016 erschien seine erste CD an der Essener Flentrop-Orgel im Label Motette. Ein wichtiger Tätigkeitsschwerpunkt an St. Lambertus ist neben dem gottesdienstlichen Orgelspiel der Aufbau und die Leitung der verschiedenen Chorgruppen. Mit seinen Ensembles pflegt er die Tradition der Orchestermessen aus Klassik und Romantik im Rahmen der Gottesdienste. Die von ihm 1994 gegründeten ESSENER VOCALISTEN treten hauptsächlich für die Gestaltung von konzertanten Angeboten zusammen und setzen hier unter seiner Leitung besondere künstlerische Akzente mit a-cappella Werken von der Renaissance bis zur Moderne wie auch mit oratorischem Repertoire. Seine breit gefächerte Ausbildung erhielt er an der Musikhochschule Detmold, Abt. Dortmund. Dort erwarb er das B- & A-Examen in Katholischer Kirchenmusik und die künstlerische Reifeprüfung im Fach Lied- und Oratoriengesang in der Meisterklasse von Prof. Berthold Schmid. Zu seinen Lehrern gehörten Heinrich Korte (Orgel) und Theodor Holthoff (Chorleitung). Weitere Studien betrieb Jörg Nitschke bei Wolfgang Seifen, Anders Bondemann, Pierre Cogen, Günther Kaunzinger, Peter Planyavsky, Frieder Bernius und Christoph Prégardien. Außerdem war er wiederholt Gast der „Internationalen Altenberger Orgelakademie“, die sich besonders der Improvisation widmet. Jörg Nitschke wurde 2011 „Koordinierender Kirchenmusiker“ in der Pfarrei und im Jahr 2016 wurde seine Tätigkeit aufgrund der herausragenden Bedeutung als „Kirchenmusikalische Schwerpunktstelle“ des Bistum Essen bewertet. Von 1993 – 2005 leitete er den Oratorienchor DER NEUE CHOR WERDEN. Im Mai 2005 gründete er den ORATORIENCHOR ESSEN dessen Leitung er bis heute inne hat. Zahlreiche Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehproduktionen sowie Konzertreisen durch Europa, Japan, Kanada und Nordamerika runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

31. Siegburger Orgelzyklus 2022

Siegburger Orgelzyklus

Prof. Dr. Bernd Scherers, Berlin

Werke von: Pachelbel, Brahms, Ropartz, Peeters

Bernd Scherers studierte 1972-1980 an der Kölner Musikhochschule (Schulmusik, Kirchenmusik, Diplom des Künstlerischen Abschlusses Orgel) und an Universität zu Köln (Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte / Promotion 1983). Ergänzende Studien führten ihn zu Gaston Litaize nach Paris (1981 und 1983 Preisträger der Orgelklasse und 1985 Konzertexamen), zu Jean Langlais (Paris) und zu Luigi Fernando Tagliavini (Bologna). 1975-1985 Kantor und Organist in Köln, 1982-1994 Studienrat in Düsseldorf und dort auch 1986-1996 Dozent für Musikwissenschaft und Musiktheorie an der Musikhochschule. Von 1994 bis 2019 Professor für Musik und Direktor des Musikinstituts an der Universität Flensburg. Zahlreiche Konzerte führten ihn in viele europäische Länder, nach Südamerika (Argentinien, Uruguay und Chile) und Indonesien. 

31. Siegburger Orgelzyklus 2022

Siegburger Orgelzyklus

Guido Harzen (Siegburg)

Werke von J.S. Bach (Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“)
und L. Vierne (Orgelsymphonie Nr. 1)

31. Siegburger Orgelzyklus 2022

Siegburger Orgelzyklus

Otto M. Krämer, Straelen

Improvisationskonzert nach Wünschen des Publikums

Otto M. Krämer, geb. 1964, verrichtete seit 1974 regelmäßig Orgeldienste an St. Peter, Büderich bei Wesel. 1986 begann er das Studium der Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, welches er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fortsetzte mit den Lehrern Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 A-Examen. Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt „Orgelimprovisation“, so u.a. „2.Internationale Orgelakademie Altenberg“ bei Daniel Roth, Gaston Litaize, Peter Planyavsky, Wolfgang Seifen. Von 1991 bis 1993 war er Organist an Herz-Jesu in Mönchengladbach-Bettrath; seit 1993 ist er Kantor an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein. Neben seinen beruflichen Pflichten ist Krämer auch kompositorisch tätig. 1995 wurde er 2. Preisträger im „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd“ und Gewinner (2eme Prix) beim „Concours d’Improvisation a l’orgue“ in Montbrison. Seine CD – Einspielungen in St. Ouen Rouen, in Magdeburg, St. Sebastian, in Münster, St. Lamberti sowie in Pforzheim St. Franziskus erreichten Kultstatus. Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Kurse mit dem Schwerpunkt „Improvisation“; so spielte er in England, Frankreich, Italien, Belgien, Finnland, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA. Seine improvisierten, innovativen Stummfilm-Begleitungen gelten schon jetzt als legendär. Auf seinen USA-Touren spielte er bei Konzerten und Meisterklassen in New York, San Francisco, Washington, St. Louis, Birmingham, Louisville, Chicago, Berkeley, Portland, Pasadena, Tuscon, Hollywood, Princeton und Los Angeles. Im Frühjahr 2006 unterrichtete er als Gastprofessor für Improvisation am Westminster Choir College Princeton, N.J.; im Juli 2016 unterrichtete er zum wiederholten Mal beim London Organ Improvisation Course (LOIC). Seit 2013 unterrichtet Otto M. Krämer Liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Wolfgang Kläsener, Solingen

Orgelkonzert – „Zwischen Himmel und Erde“

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium in G
Jehan Alain (1911-1940)
Le jardin suspendu
Litanies
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto a-Moll BWV 593 nach Antonio Vivaldi
• Allegro • Adagio • Allegro
Olivier Messiaen (1908-1992)
L’Ascension – „Die Himmelfahrt“, komponiert 1933/1934
Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge über B-A-C-H (1870)

Wolfgang Kläsener studierte Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen sowie Orgel bei Daniel Roth (Paris) und Orchesterleitung bei Manfred Schreier (Stuttgart). Als Organist ist er Preisträger des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig sowie des Gieseking-Wettbewerbs Saarbrücken. Er gewann als Chorleiter internationale Auszeichnungen bei Wettbewerben in Arezzo, Marktoberdorf und Tours. Wolfgang Kläsener ist Gründer des Kettwiger Bach-Ensembles (1984 in Essen) und leitet seit 1993 den Palestrina-Kreis (Arbeitskreis für katholische Kirchenmusik). Von 1993 bis 2017 war er Künstlerischer Leiter der Kantorei Barmen-Gemarke (Wuppertal). Er unterrichtet an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Freundeskreises „Wuppertaler Orgeltage“, seit 2014 Kustos der Sauer-Orgel der Historischen Stadthalle Wuppertal, seit 2017 Kustos der Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen. Neben CD- und Rundfunkproduktionen widmet sich Wolfgang Kläsener der Vermittlung von Musik an die Jugend. Seit 2017 ist er Kirchenmusiker im Solinger Westen und verantwortet dort ein breites musikalisches Angebot.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Guido Harzen (Siegburg)

Werke von d’Aquin, Messiaen und Vierne
DAS KONZERT ENTFÄLLT LEIDER!
NEUER TERMIN: 20. Februar 2022 – 16:30 Uhr