31. Siegburger Orgelzyklus 2022

Siegburger Orgelzyklus
Otto M. Krämer, Straelen

Improvisationskonzert nach Wünschen des Publikums

Otto M. Krämer, geb. 1964, verrichtete seit 1974 regelmäßig Orgeldienste an St. Peter, Büderich bei Wesel. 1986 begann er das Studium der Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, welches er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fortsetzte mit den Lehrern Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 A-Examen. Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt „Orgelimprovisation“, so u.a. „2.Internationale Orgelakademie Altenberg“ bei Daniel Roth, Gaston Litaize, Peter Planyavsky, Wolfgang Seifen. Von 1991 bis 1993 war er Organist an Herz-Jesu in Mönchengladbach-Bettrath; seit 1993 ist er Kantor an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein. Neben seinen beruflichen Pflichten ist Krämer auch kompositorisch tätig. 1995 wurde er 2. Preisträger im „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd“ und Gewinner (2eme Prix) beim „Concours d’Improvisation a l’orgue“ in Montbrison. Seine CD – Einspielungen in St. Ouen Rouen, in Magdeburg, St. Sebastian, in Münster, St. Lamberti sowie in Pforzheim St. Franziskus erreichten Kultstatus. Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Kurse mit dem Schwerpunkt „Improvisation“; so spielte er in England, Frankreich, Italien, Belgien, Finnland, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA. Seine improvisierten, innovativen Stummfilm-Begleitungen gelten schon jetzt als legendär. Auf seinen USA-Touren spielte er bei Konzerten und Meisterklassen in New York, San Francisco, Washington, St. Louis, Birmingham, Louisville, Chicago, Berkeley, Portland, Pasadena, Tuscon, Hollywood, Princeton und Los Angeles. Im Frühjahr 2006 unterrichtete er als Gastprofessor für Improvisation am Westminster Choir College Princeton, N.J.; im Juli 2016 unterrichtete er zum wiederholten Mal beim London Organ Improvisation Course (LOIC). Seit 2013 unterrichtet Otto M. Krämer Liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Wolfgang Kläsener, Solingen

Orgelkonzert – „Zwischen Himmel und Erde“

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium in G
Jehan Alain (1911-1940)
Le jardin suspendu
Litanies
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto a-Moll BWV 593 nach Antonio Vivaldi
• Allegro • Adagio • Allegro
Olivier Messiaen (1908-1992)
L’Ascension – „Die Himmelfahrt“, komponiert 1933/1934
Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge über B-A-C-H (1870)

Wolfgang Kläsener studierte Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen sowie Orgel bei Daniel Roth (Paris) und Orchesterleitung bei Manfred Schreier (Stuttgart). Als Organist ist er Preisträger des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig sowie des Gieseking-Wettbewerbs Saarbrücken. Er gewann als Chorleiter internationale Auszeichnungen bei Wettbewerben in Arezzo, Marktoberdorf und Tours. Wolfgang Kläsener ist Gründer des Kettwiger Bach-Ensembles (1984 in Essen) und leitet seit 1993 den Palestrina-Kreis (Arbeitskreis für katholische Kirchenmusik). Von 1993 bis 2017 war er Künstlerischer Leiter der Kantorei Barmen-Gemarke (Wuppertal). Er unterrichtet an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Freundeskreises „Wuppertaler Orgeltage“, seit 2014 Kustos der Sauer-Orgel der Historischen Stadthalle Wuppertal, seit 2017 Kustos der Kuhn-Orgel der Philharmonie Essen. Neben CD- und Rundfunkproduktionen widmet sich Wolfgang Kläsener der Vermittlung von Musik an die Jugend. Seit 2017 ist er Kirchenmusiker im Solinger Westen und verantwortet dort ein breites musikalisches Angebot.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Kilian Homburg (Leipzig)

Werke von Muffat, Du Mage, Böhm, Schroeder, Bach, Alain und Ritter

Kilian Homburg, 2000 in Bonn geboren, studiert seit Oktober 2018 Kirchenmusik bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Thomas Lennartz an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Bis dahin erhielt er Unterricht beim Bonner Regional- und Münsterkantor Markus Karas. Zudem absolvierte er die kirchenmusikalische C-Ausbildung im Erzbistum Köln mit Bestnote.

Er ist mehrfacher Bundespreisträger Jugend Musiziert, Gewinner des Nachwuchspreises beim 7. Joseph-Gabler-Orgelwettbewerb 2018, Gewinner des Bachpreises beim Northern Ireland International Organ Competition 2019, wo er ebenfalls ein „highly commanded“ erhielt, sowie seit 2019 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Kilian Homburg konzertierte bereits deutschlandweit an bedeutenden Kirchen und Orgeln wie zum Beispiel St. Lamberti, Münster, oder St. Wenzel, Naumburg.

Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen unter anderem bei Jörg Halubek, Paul Jacobs, Ben van Oosten, Daniel Roth und Luca Scandali.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Gereon Krahforst (Maria Laach)

Jeanne Demessieux | 1921 – 1968 (* 100)
Repons pour le temps de Pâques
Ave Maria

Paul de Maleingrau | 1887 – 1956
Suite mariale
L´Annonciation
La Nativité
Les sept douleurs
La Glorification

Petr Eben | 1929 – 2007
Aus “Musica Dominicalis” (1957)
Moto ostinato

Marcel Dupré | 1886 – 1971 (+ 50)
Offrande à la vierge op. 40
Virgo mater
Mater dolorosa
Virgo mediatrix

Jean Langlais | 1907 – 1991
Fête

Gereon Krahforst wurde 1973 in Bonn geboren; 1990 – 2000 Studium d. Komposition, Musikwissenschaft, Kirchenmusik, Klavier und Orgel in Köln und Frankfurt; versch. Positionen: u.a. als Domorganist in Paderborn; Organist in Marbella (Spanien); Leiter einer Orgelklasse an der Musikhochschule Hannover; ab 2012 Kathedralorganist in Saint Louis, Missouri (USA); seit 2015 Abteiorganist in Maria Laach und seit 2018 zusätzlich Organist der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle; künstler. Leiter des Bonner Orgelfestes, der Konzertreihe “Geistliche Musik in St. Sebastian” in Boppard-Buchholz sowie an der König-Orgel von 1714 in Niederehe / Eifel (älteste spielbare Orgel in Rheinland-Pfalz); Mitglied im Komitee für die Internationalen OrgelWochen Rheinland-Pfalz im Landesministerium für Kultur und Weiterbildung in Mainz und koordinierender Kirchenmusiker im Pfarreienverband Plaidt; dort u.a. Organist an der wertvollen, historischen englischen Keates-Orgel in St. Kastor, Andernach. Internationale Konzerttätigkeit mit breit gefächertem Repertoire sowie als gefeierter Improvisator. Preisträger zahlreicher Wettbewerbe in Komposition, Klavier und Orgel; CD-Aufnahmen sowie Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, Juror bei Internationalen Wettbewerben und Widmungsträger einiger zeitgenössischer Kompositionen.

30. Siegburger Orgelzyklus 2021

Siegburger Orgelzyklus

Professor Christoph Schoener

Hamburger Musik
J.S. Bach: Fantasia et Fuga in g BWV 542
C.P.E. Bach: Variationen über La Folia d‘Espagne
Mendelssohn: Trauermarsch op. 62, 3
Brahms: Händelvariationen op. 24

Christoph Schoener, in Heidelberg geboren und in Freiburg, Paris und Amsterdam ausgebildet, zählt zu den renommiertesten Kirchenmusikern seiner Generation. Mehr als zwei Jahrzehnte wirkte er an der Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg, dem Wahrzeichen der Hansestadt. Mit großen Chor-Orchesterkonzerten, mit Musik von Monteverdi bis Bernstein, setzte er lange Hamburger Traditionen fort – insbesondere, wenn er jedes Jahr Bachs Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und das Brahms-Requiem dirigierte. Viele seiner Konzerte wurden vom NDR mitgeschnitten oder live gesendet. Regelmäßig konzertierte er als Dirigent und Organist in der Hamburger Elbphilharmonie und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Reiche Erfahrungen als Orgellehrer hat Christoph Schoener in über 20 Jahren an verschiedenen deutschen Musikhochschulen sammeln können, zuletzt in Leipzig. Seine Orgel-Aufnahmen beim Label MDG werden von der Kritik hoch gelobt, 2016 war er ECHO Klassik-Preisträger. 2018 verlieh ihm der Senat der Freien – und Hansestadt Hamburg den Ehrentitel „Professor“.