32. Siegburger Orgelzyklus 2023

Siegburger Orgelzyklus

Nikola Cerovecki (Graz)

Nikola Cerovecki wurde in Kroatien geboren. Er studierte Orgel an der Musikakademie in Zagreb bei Ljerka Očić und danach in der Konzertfachklasse von Gunther Rost an der Kunstuniversität Graz, wo er 2019 mit Auszeichnung graduierte. Nikola Cerovečki hat zahlreiche Preise in regionalen und nationalen Wettbewerben gewonnen, auch im Wettbewerb für den Martha Debelli-Preis in Graz (2016, 2019). Er erhielt 2018 den Preis des kroatischen Komponistenvereins für die beste Interpretation eines Stückes des kroatischen Komponisten Anđelko Klobučar. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, so z.B. bei Cristoph Bossert, Nathan J. Laube, Hans Fagius, Roman Perucki, Martin Schmeding, Ludger Lohmann. Nikola Cerovečki gibt regelmäßig Konzerte in verschiedenen Teilen seines Heimatlandes sowie im Ausland (Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien und Ungarn) und hatte mehrere Auftritte bei nationalen wie internationalen Festivals: Orgelfrühling Steiermark, Die Orgel im Zagreber Dom, Orgelmesse im Hamm, Orgel Heferer, Orgelfestival Pietro Nacchini, Ars organi Sisciae, Sonores Organi, Nei Suoni dei Luoghi, Jugend im Konzertsaal Lisinski u.a.. Zu seinen wichtigsten Auftritten zählen Konzerte im Grazer Dom, Konzerte in der Grazer Herz-Jesu-Kirche, Orgelmesse im Hamm, Konzerte im Zagreber Dom, Konzerte im Zadar Dom, ein Konzert mit Live-Radio-Aufnahme für das kroatische Radio, die Teilnahme bei Gunther Rosts Projekten “Organ@Mumuth”, Konzert im Salon Očić mit Direktübertragung für das kroatische Radio u.a.. Er spielte bereits mit zahlreichen Orchestern und verschiedenen Kammermusikensembles. Über die Zeit musizierte er mit vielen Chören in Kroatien und in der Steiermark, z.B. 2017 beim Advents-Konzert „Süßer als Wein“ sowie 2018 mit dem Chor des Instituts für Kirchenmusik und Orgel im Dom von Graz bei der „Grazer Messe“. Seit 2021 unterrichtet er im Frühförderprogramm des Instituts für Kirchenmusik und Orgel an der Kunstuniversität Graz sowie als Lehrer für Orgel und Klavier in der Helmut Schmidinger Musikschule in Graz.

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Martin Welzel (München)

Martin Welzel geht einer umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit nach. An der Hochschule für Musik in Saarbrücken hatte er eine Professurvertretung für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel inne und unterrichtete schulpraktisches Klavierspiel an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 2021–2022 war er Stellvertretender Domorganist am Dom Zu Unserer Lieben Frau in München. 1972 in Vechta geboren, erhielt er seine erste musikalische Ausbildung in Bremen. Er studierte an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und promovierte an der University of Washington in Seattle (USA). Darüber hinaus war er Stipendiat der Rotary Foundation. Für Naxos hat er drei CDs mit Orgelwerken von Max Reger im Dom zu Trier eingespielt.

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Heiner Graßt (Essen)

Geboren 1954 in Emeljanovo / UdSSR, Orgel-, Cembalo- und Kirchenmusikstudium an der Folkwanghochschule in Essen (Orgel bei Gisbert Schneider, Cembalo bei Iwona Salling), sowie weiterführende Studien bei Ewald Kooiman in Amsterdam. 1977: Folkwangpreis, 1977: Preisträger beim internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Wiesbaden, 1979: Stipendium des Deutschen Musikrates anlässlich des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn, 1979: Förderpreis vom Kulturkreis im Bundesverband der deutschen Industrie in Ottobeuren, 1977 bis 2002: Lehrauftrag für Orgel an der Universität Essen. Seit 1979 Kantor und Organist an der Alten Kirche in Essen-Kray. 1984: Einweihung der von Heiner Graßt initiierten und überregional bedeutsamen Führer-Orgel (nach norddeutschen und französischen Vorbildern gebaut, modifizierte Werckmeister 3-Stimmung). Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland (Niederlande, Ungarn, Schweden, Italien, Polen, Österreich, Schweiz, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Israel, Russland, Kanada und in den USA), Durchführung von Orgelkursen, Seminaren und Workshops. 1990 bis 1994: Leitung der Orgelakademie Ruhrgebiet. Rundfunk-, Schallplatten- und CD-Aufnahmen. Guy Bovet, Peter Planyavsky und Jon Laukvik komponierten Orgelwerke, die sie Heiner Graßt widmeten.

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Marcus Strümpe (Duisburg)

Marcus Strümpe studierte in Essen und Trossingen. In Essen war er Chorassistent von Prof. Ralf Otto. Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und Frieder Bernius schlossen sich an. Er ist seit 2007 Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, die er auf einer CD mit Werken von Cochereau, Gershwin, Bach u.a. portraitierte. Mit der Salvatorkantorei führt er neben der klassischen Chorliteratur von Bach über Bruckner bis Bernstein auch unbekanntere Werke auf. Vor kurzem fand die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor statt. Darüber hinaus arbeitet er als Leiter des Philharmonischen Chores mit den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel, Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester ebenfalls als Organist verbunden. Strümpe ist einer der Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.

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Fred Litwinski (Brandenburg)

Fred Litwinski wurde 1959 in Eberswalde geboren. Er erhielt ab 1969 ersten Klavier- und Orgelunterricht. Es folgte das Studium der Kirchenmusik von 1980-1986 in Greifswald Bis 1989 war er Organist der Stadtkirchengemeinde Eberswalde und der Konzerthalle Bad Freienwalde. 1989 wurde Fred Litwinski Kantor und Organist an der St. Katharinenkirche Brandenburg Seit 1997 ist er Kantor und Organist der Kirchengemeinden Auferstehung, St. Gotthardt und
St. Katharinen Brandenburg. Er war von 1997 bis 2016 Kreiskantor für den Kirchenkreis Brandenburg. Ebenfalls von 1997 bis 2019 leitete er die Brandenburger Stadtkantorei und hat mit ihr viele der wichtiger Oratorien, Passionen, Kantaten und chorsinfonischer Werke aufgeführt. Im Jahr 2005 gründete er und leitete bis 2019 den Brandenburger Motettenchor. Mit ihm unternahm er jährliche Konzertreisen mit A-cappella-Programmen. 2012 erfolgte die mehrfache Aufführung der Messe h-Moll von J.S. Bach. Fred Litwinski ist am Kirchenmusikalischen Ausbildungszentrum Brandenburg als Dozent tätig. 2017 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen. Eine rege Konzerttätigkeit sowie die Mitwirkung bei Rundfunk-, Fernseh-, und CD- Produktionen runden sein Wirken ab. Fred Litwinski konzipierte ein in Ostdeutschland einmaliges großes Orgelbauprojekt für die Brandenburger St. Katharinenkirche und begleitete dessen Verwirklichung.

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Michael Utz (Abtei Brauweiler)

Als Kirchenmusiker an der Abteikirche St. Nikolaus Brauweiler am westlichen Stadtrand von Köln, künstlerischer Leiter der dortigen internationalen Orgelkonzertreihe und des Musikfestivals Abtei Brauweiler classic nights sowie als Regionalkantor für den Rhein-Erft-Kreis und als Konzertorganist ist Michael Utz einem großen Publikum bekannt geworden. Mit dem AbteiChor Brauweiler und dem seit 2009 von ihm geleiteten Städtischen Chor Leverkusen führt er in der Abtei Brauweiler und im Forum Leverkusen nahezu alle großen Oratorien auf. Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik ist Utz aktiv und als Organist und Dirigent für zahlreiche Uraufführungen von Werken verantwortlich, die ihm teilweise selbst gewidmet sind. 2015 war er Jurymitglied beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ unter der Schirmherrschaft des Päpstlichen Instituts für Kirchenmusik im Vatikan. Daneben arbeitet er als Korrepetitor und wirkt als Organist, Cembalist und Pianist bei Produktionen des WDR und des DLF mit. Als Organist tritt er in ganz Europa, in Tansania und in Japan auf und erhält Einladungen zu renommierten Orgelfestivals. 2020 wurde ihm der Kulturpreis des Rhein-Erft-Kreises verliehen Der gebürtige Braunschweiger Michael Utz studierte Kirchenmusik, Orchesterleitung und Orgel in Hannover, Berlin und Groningen/NL u. a. bei Ruth Seiler und Wolfgang Zerer (Orgel) und Lutz Köhler (Dirigieren). 1999 war er Finalist beim Internationalen Orgelwettbewerb in Dublin. Bevor er 2003 nach Brauweiler wechselte, wirkte er in Berlin als Kirchenmusiker und Lehrbeauftragter für Korrepetition an der Universität der Künste und war Mitarbeiter des Berliner Staats- und Domchores.

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Wenying Wu (Shanghai/Leipzig)

Wenying WU (V.R:China) wurde 1995 in Japan geboren. Sie ist Preisträgerin der IAO-RCO Organ Playing Competition, Edinburgh,2021 (1.Preis) und der 3rd “Là szlò Spezzaferri” International Music Competition, Italien, 2021(2.Preis). Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Austauschstudentin bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Matthias Neumann und legte danach ihr Master Orgelstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Martin Schmeding ab. Im Anschluss studierte sie Orgel (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Dr. Martin Sander und Kirchenmusik (Orgelimprovisation) bei Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Momentan befindet sie sich in einem weiterführenden Studium der Kirchenmusik (A-Diplom) und Orgel (Konzertexamen) an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Martin Sturm und Domorganist Prof. Silvius von Kessel und Chorleitung bei Herrn Johannes Kleinjung (Kantor der Weimare Stadtkirche). Neben ihrem Studium leitet sie den Posaunenchor in Blankenhain. Seit 2021 führte sie Lehrtätigkeiten an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar an. Seit 2022 ist Wenying als Chorassitenz der Kantorei in Jena tätig. In der Fachzeitschrift “Musik und Kirche“ wurde am Juli/August 2019 Nr.4 ein Interview mit Wenying veröffentlicht. Wenying konzertierte in Europa sowie in China, zB.in der Lord’s Presentation Church. Warsaw, Poland; in St.Petri , Hamburg; in der Frauenkirche zu Dresden; in der Stadtkirche, Jena; in der Herderkirche zu Weimar; in der St. Nikolaikirche zu Leipzig; im Paderborner Dom u.a. sowie in China.